Lange Nacht der Kirchen

„Kirchen at night“:
Über 20 Osnabrücker Kirchen stehen am Freitag, 19.Juni ab 19 Uhr für eine ganz eigene Entdeckungsreise offen.

Es ist wieder so weit: Wenn es keine Einschränkungen gibt, laden die christlichen Kirchen Osnabrücks ein zur „Langen Nacht der Kirchen“. Am Freitagabend, 19. Juni 2020 öffnen alle Innenstadt- und viele andere Kirchen in Osnabrück ihre Tore für Besucher, Neugierige und Zufallsgäste – und bleiben bis in die Nacht hinein geöffnet. Viele Kirchen bieten ein stündlich neu startendes Programm, andere öffnen ihren Raum für Musik oder einfach nur Stille…

Die Lutherkirche zum Beispiel lädt zu einer Kabarettkirche ein. In der neugestalteten St. Ansgar-Kirche in Nahne gibt es Führungen und kulinarische Leckereien. In vielen Stadtteilen öffnen evangelische und katholische Gemeinden gemeinsam eine ihrer Kirchen, so stellen sie sich am Sonnenhügel mit „Gestatten, der Heilige Geist“ vor. Die Kirchen im Schinkel laden ein zu einer Bibel-Erzählnacht. In der Weststadt wird die Bergkirche zu einer Hörkirche. „Klang(farben) und Raum“ erwarten die Gäste in St. Johann in der Innenstadt. St. Marien am Markt geht ihrem Kirchennamen nach unter dem Titel „Phänomaria“.

Im Dom kommt es zu einem kleinen „Ökumenegipfel“, denn hier diskutieren Bischof Franz-Josef Bode (kath.), Kirchenpräsident Martin Heimbucher (ev.-ref.) und stellv. Regionalbischof Joachim Jeska (ev.-luth.) das Thema „Prima Klima!?“ in Kirche, Kultur, Ökologie und Gesellschaft.

Die beiden orthodoxen Kirchen öffnen ihre Türen, und die Freikirchen laden gemeinsam in die Räume der Methodistengemeinde am Willy-Brandt-Platz. Eine ökumenisch vorbereitete Jugendkirche veranstaltet ein Improtheater. Und in der Kleinen Kirche bieten katholische und evangelische Studentengemeinde ein gemeinsames Programm, untermalt von Musik und Gesang des Chores der Kleinen Kirche. Wer neugierig ist auf das Benediktinerinnenkloster, sollte sich das „Lob der Schöpfung“ dort nicht entgehen lassen.

Der gemeinsame zentrale Abschluss ist um 23:30 Uhr im Dom. Anschließend sind alle zum Austausch der Erfahrungen und Beisammensein bei Brot und Wein im Kreuzgang des Doms eingeladen.

Das detaillierte Programmheft liegt ab Mitte Mai in den Kirchen der Stadt und an öffentlichen Orten aus. Informationen wird gibt es auch auf der eigenen Webseite geben. [Hier das Programm von 2017].